Gestaltpädagogik

Schwerpunkte

Der gestalt-systemische Ansatz geht aus von den persönlichkeitsfördernden Impulsen und Methoden der humanistischen Psychologie (Gestalttherapie, TZI, Psychodrama) und von den lösungs- und bindungsorientierten Sichtweisen der systemischen Therapie.

Der Gestaltschwerpunkt liegt auf der Wahrnehmung des Kontakts mit sich selbst und mit anderen. Wichtige Elemente sind Situative Wahrnehmung, Selbstverantwortung, Wertschätzung, Bezogenheit, Kontakt, Prozess und Kreativität. Die ganzheitliche Arbeitsweise spricht alle Sinne der TeilnehmerInnen an.

Leib und Seele, Herz, Hirn und Hand kommen zu ihrem Recht. Erlebnis-aktivierende Methoden ermöglichen einen gehirngerechten, kreativen Zugang zu persönlich bedeutsamen Themen. Selbsterfahrung und theoretische Inputs unterstützen die Anwendung und Umsetzung des gestalt-systemischen Konzepts und dessen Methoden in der beruflichen Praxis.

Der systemische Fokus lädt dazu ein, die Wirkungen von Zielen, Ressourcen, Hindernissen und Lösungen zu nützen und zu beachten. Die Achtung und Wertschätzung aller Beteiligten zueinander erweist sich als hilfreich und zielführend: für die Gestaltung des eigenen Lebens sowie für das Leiten/Moderieren und Beraten von Gruppen/Teams.

Unser Verhalten und unsere Kompetenzen zeigen wir kontextbezogen. In unterschiedlichen Kontexten (Systeme, Situationen, soziale Felder) wirken unterschiedliche "Spielregeln".

In Aufstellungen werden die Wirkungen von Bindung, Ordnung und Austausch in sozialen Systemen sichtbar und spürbar. So verwenden wir Aufstellungen um Lebens- und Arbeitsthemen zu erkunden und neue Lösungsbilder zu erfinden/zu erproben.




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